Indien wird Deutschland immer ähnlicher: Jetzt können wir auch dort mit Vollgas über die Autobahn rasen! Anders sind dort nur die Kühe auf der Fahrbahn und der Umstand, dass der neue Golden Quadrilateral Highway, der Delhi, Mumbai, Chennai und Kolkata miteinander verbinden wird, wesentlich moderner als die A7 ist.
Der National Geographic hat einen schönen Artikel, Fast Lane to the Future, nebst Fotogalerie und Video.
Meine Bilder aus Indien habe ich mitlerweile online gestellt – dies ist dann wohl der vorerst letzte Eintrag zum Thema Indien!
Man kann die Bilder übrigens direkt kommentieren …
Bin wieder da. Widerwillig. Erleichtert. Gluecklich.
Widerwillig, weil Hamburg bei 11° und Regen nicht wirklich mit Palolem Beach bei 38° und ständiger Sonne mithalten kann.
Erleichtert, weil die Rueckreise anstrengend war und ich schlicht froh bin, dass ich sie lebend ueberstanden habe.
Gluecklich, weil ich wieder bei meiner Tochter und meinen Freunden bin.
Toll war's. Mein Entschluss, den Strand so gut wie nie zu verlassen, war goldrichtig: Ich bin ausgeruht, gluecklich und zufrieden, körperlich mobil wie nie und (erstmalig während eines Urlaubs) abgenommen habe ich auch noch!
Das Jahr hat noch einen Tag und mein Urlaub noch neun. Heute morgen habe ich mich entschieden, was ich mit den restlichen Tagen nun machen will: Nix.
Ellora, Ajanta, Tempel, Hoehlen, Mumbai und Shopping – ich bleibe lieber hier am Strand. Meinen Trip nach Hampi (Eintrag folgt noch) habe ich zwar sehr genossen, aber nach den zwei Nachtbusfahrten kam ich mir wie bereits wie ein gewiefter Traveller vor. Morgens um 5:30 vom Nachtwaechter meines Compounds namentich angesprochen zu werden (Hey Steve, I've got your key) hat echte Heimatgefuehle ausgeloest, und meine Huette ist mir schon ans Herz gewachsen. Genauso uebrigens wie viele von den Leuten hier, die mich alle ganz interessiert nach meinen Erlebnissen in Hampi ausgefragt haben.
Fast wichtiger als Heimatgefuehle und noch mehr chill out ist mir aber der Yoga-Unterricht. Wer haette das gedacht, hm? Ich geh lieber noch ein paar Morgende bei Gopi auf die Matte (ich habe jetzt eine eigene Matte in einem schicken blauen Leinendings zum Umhaengen) als in Mumbai Geld fuer Bloedsinn auszugeben.
Tja, so sieht's aus.
Froehliche Weihnachten aus Palolem!
Ich hoffe, es geht allen so gut wie mir, obwohl das vielleicht gar kein so wohlmeinender Wunsch ist: Hier war die ganz Nacht Party, und ich habe durchgemacht und meine Flipflops durchgetanzt. Leicht angeschlagen, sozusagen.
Zum Dinner hatte ich mir gigantische Tiger Prawns gegoennt, und Ihr habt wahrscheinlich alle wieder Fondue gegessen.
Mein Trip nach Hampi war schön, aber ich bin froh, wieder am Strand zu sein. Zwei Fahrten mit dem Nachtbus haben mir deutlich gezeigt, dass ich dieses Jahr wirklich kein traveller bin: Dieser Tage hab ich's gern bequem.
Lustig war es natürlich trotzdem: Ich habe schon kurz nach dem Einsteigen in den Bus zwei nette junge Damen kennengelernt, die sich die gegenüberliegende Pritsche teilten. Rhiannon (Canada) und eine Australierin, deren Name ich erstaunlicherweise im Moment vergessen habe, die beide höchst beeindruckt von der gezielten Art und Weise waren, in der ich meine Hälfte der Schlafpritsche mit dem mitgebrachten Tuch bedeckte, meine Sachen verstaute, Wasser, Buch, Taschenlampe und Ohrenstöpsel bereitlegte.
weiter lesen