Der lustige Ritter
In einem kleinen Dorf lebte ein König namens Teordur Wurm. Mit im lebte seine Frau Granate und seine zwei Töchter Anja und Lilly. Anja ist 15 Jahre und Lilly 13. Aber es geht nicht um den König und seine Familie sondern um Mohamed den lustigen Ritter.
In diesem Haus mit dem roten Dach lebt Mohamed und seine drei Dackel Pimpo, Schip und Matz. Heute geht er zum Bäcker weil er so gut und fleissig gearbeitet hat. Aber dann hörte er die Alarmhupe und er hörte von draussen Geballer. Da brach das Tor zusammen und 100 Ritter strömten in die Burg.
Mohamed zog blitzschnell von 10 Rittern den Gürtel ab und plums waren die Hosen unten und so passiert es auch mit den 90 anderen.Und fast alle zogen weg ausser 3 Ritter. Mohamed rief: „Fass, Pimpo, Schip und Matz!“ Die Ritter schrien vor Schmerzen und das Blut tropfte und die Hunde kamen mir Blutüberspritztem Fell zurück. Alle freuten sich und Mohamed bekam die Tochter Lilly zur Frau.
Das Ende
Erläuterung: Diese Geschichte enstand als Auftragsarbeit zum Weggang von Sels Mitschüler Mohamed. Zu den überraschend blutrünstigen Einzelheiten gegen Ende der Geschichte, die eigentlich eher untypisch für ihren Stil sind, sagte die Autorin: „Ja, bei Jungs muss es immer so was Brutales geben, die mögen das!“
Und hier das Original:
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Vor schon einiger Zeit entspann sich zwischen meiner Tochter und mir folgender Wortwechsel (der konkrete Anlass ist mir entfallen):
„… sonst schlage ich dich grün und blau!“
„Pfff! Das darfst Du gar nicht; das ist gegen das Konzept!“
„Das Konzept? Welches Konzept?“
„Na, da gibt's so'n Konzept …“ (Stille)
„Aha. Und was ist das, ein Konzept?“
„Na, da hat so jemand ein Rezept geschrieben, und weil's das erste Rezept war, hat man's Konzept genannt.“
„Ach so. Und deshalb darf ich dich nicht schlagen?“
„Nein.“
„Na, das wollen wir doch mal sehen …“ (Schreie)
Heute morgen fand ich wieder etwas an meinem Kühlschrank, diesmal ein Wortbild:

Den Schmetterling hatte ich vorher schon gemacht, die Blumen, die Raupe und die Biene sind von Sel.
Siehe auch: Am Kühlschrank, Am Kühlschrank II
Heute ist Freitag, und Friday is Sweets Day, also sind wir auf dem Weg zum Sweet Shop; ausnahmsweise mal zu Fuß.
Ein kalbsgroßer Hund kommt mit Riesensätzen auf uns zu und zieht eine ältere Dame und einen kleinen Jungen hinter sich her. „Look, there's a hungry dog coming at us“ sage ich zu meiner Tochter.
„Der gehört bestimmt der Oma da!“ sagt meine Tochter in Hörweite der älteren Dame. „Don't say Oma, it's not very polite. You should say ältere Dame!“ belehre ich mein Kind.
Mein Kind neigt den Kopf zur Seite und schaut mich an. „Der gehört bestimmt der älteren Dame da, die eine Oma ist.“
Beim Vorlesen heute morgen stießen Sel und ich auf die Redewendung A daring life of impulsive passion. (Wir arbeiten uns seit über einem Jahr durch A Series of Unfortunate Events von Lemony Snicket und haben mittlerweile Band 10 erreicht, The Slippery Slope.)
Der Autor selbst empfindet Erklärungsbedarf:
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Heute morgen fand ich ein Gedicht am Kühlschrank:
» Ich hab das da einfach hingeschrieben, das war alles.«
Selena, 26.01. 2008